Die Verfahren zum Metallspritzen
Die Verfahren zum Metallspritzen werden durch uns als Lohnbeschichter mit Flammspritzen nach DIN EN ISO 9001:2008 angewendet. Beim Aufspritzen von Metall verwenden wir folgende Beschichtungstechniken, nach denen wir zertifiziert wurden:
- Drahtflammspritzen
- Pulverflammspritzen
- Lichtbogenspritzen
- HVOF ( Hochgeschwindigkeitsflammspritzen )
Darüberhinaus verfügen wir über entsprechend zertifizierte Flammspritzer und Flammspritzaufsichtspersonen.
Die Verfahren beim Metallspritzen haben verschiedene Anwendungsmöglichkeiten aufgrund ihrer Auftragsraten, Spritzabstände, Materialverarbeitbarkeit und nicht zuletzt wegen der daraus resultierenden Schichtdarstellung. Die Schichtstärken liegen je nach Bedarf und Anwendungsfall zwischen ca. 50µm und ca. 5000µm.
Mit Metallspritzen können keine kleineren zweistelligen Mikrometerbereiche dargestellt werden. Auch ist eine Massenanwendung wie z.B. Schraubenvergütung durch Verzinken preislich nicht attraktiv. Darüberhinaus können kleine Bohrungen und größere Längen aufgrund des Spritzwinkels 75-90° nur nach Absprache realisiert werden. Wenn der Spritzwinkel <75° unterschritten wird, dann baut sich die Oberfläche der Spritzschicht amorph auf und es kommt zu höheren, meist unerwünschten Porösitäten.
Zink, Aluminium, Kupfer, Bronze, Molybdän, Stahl- und Edelstahldraht, NiCrFeBSi-Legierung, Wolframcarbid-Hartmetall und Chromcarbid, Aluminium-und Chromoxid sind die gängigsten Werkstoffe um das Metallspritzen fachgerecht und geprüft zu durchzuführen. Über sämtliche Werkstoffe beziehen wir von unseren Vorlieferanten die entsprechenden Zertifikate, Werkzeugnisse und/oder Materialanalysen nach 3.1, die seit dem Start unseres Unternehmens archiviert und - weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus - dokumentiert werden. So ist es uns jederzeit möglich, auch noch nach Jahrzehnten qualifiziert Auskunft über die in der Vergangenheit aufgespritzten Werkstoffe zu geben.
Wir bearbeiten Bauteile für den Maschinenbau, die Elektro-und Elektronikindustrie, den Schiffbau, die Mischtechnik, die Landwirtschaft, die Drahtindustrie, den Werkzeugbau, die Stanztechnik u.v.m.
Als Brenngase kommen Acetylen, Ethen, Propan und Kerosin zum Einsatz. Dieses Brenngas/Sauerstoff-Gemisch hat unterschiedliche Flammentemperaturen, dadurch wird es uns ermöglicht, gezielt Werkstoffe aufzuspritzen.
Unsere Anlagen und Versorgungsleitungen werden regelmäßig nach Druckgeräterichtlinie durch externe Prüfer untersucht, unsere Kompressoren und Absauganlagentechnik regelmäßig gewartet, um reproduzierbare Verfahren zum Metallspritzen zu gewährleisten.
Das Aufspritzen von Metallen und Keramiken setzen wir auch zur Schichtentwicklung ein. Hierbei arbeiten wir mit entsprechenden, akkreditierten Prüflaboren und Universitäten zusammen. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen stehen unseren Kunden zur Verfügung.
Mehr Info: Flammspritzen Infoseite oder auf der Homepage der Cremer Beschichtungstechnologie GmbH